BG und Junges Soest: Klima-Arbeitskreis hat Arbeit aufgenommen - Potenzial bei Solar und Bäumen

 

Presseinformation zum Klimaschutz +++
Soest, 22. August 2019.  BG und Junges Soest: Klima-Arbeitskreis hat Arbeit aufgenommen - Potenzial bei Solar und Bäumen
Klima-Arbeitskreis konkretisiert erste Vorschläge vom Juli zur CO2-Einsparung und zur städtischen Klimapolitik

Die Fraktion BG-Junges Soest hat die politische Sommerpause genutzt und unter der Leitung von Steffi Deitermann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, einen Klima-Arbeitskreis gegründet. In der ersten Sitzung am Montagabend wurden erste der im Juli gemachten Vorschläge zum Klimaschutz in Soest konkretisiert und die bisherigen Vorschläge der anderen Parteien unter die Lupe genommen.

Steffi Deitermann fasst die Meinung der Fraktion BG-Junges Soest zum Klimaschutz zusammen „Wichtig ist uns, dass der Klimaschutz permanent auf unserer Agenda bleibt und weitergehende Maßnahmen als bislang auf den Weg gebracht werden. Wir wollen keine Begriffe wie „Klimanotstand“ diskutieren, sondern das, was heute schon machbar ist umsetzten – und zwar gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und nicht über deren Köpfe hinweg. Klimaschutz darf kein finanzielles Risiko für Bürger werden und auch kein Bremsklotz für die Entwicklung einer Stadt. Klimaschutz muss normal werden“.

Bei Solarmodulen sieht der Arbeitskreis großes Potenzial für die Stadt, den CO2-Ausstoß deutlich zu senken und den Bürgerinnen und Bürgern wirtschaftliche Vorteile zu bringen: großflächige Freiflächen-PV-Anlagen die z.B. in Form von Bürger-Genossenschaften betrieben werden oder eine pro-aktive Bewerbung von Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Häusern und Gewerbeimmobilien, auch außerhalb der Altstadt. Die Stadtwerke könnten durch den Einstieg in die Speicherung und Nutzung von regenerativ erzeugtem Strom z.B. mittels Wasserstofftechnologie und Brennstoffzelle ein solches Projekt begleiten, so die Idee. Schließlich könnte man privates Engagement (nicht nur) in diesem Bereich durch ein zu erarbeitendes Bonus-System flankieren. „Wir sind der Meinung, wer mehr als gefordert tut, der sollte auch etwas davon haben“, so Steffi Deitermann.

Im Bereich Bäume und Baumanpflanzungen könnte die Stadt, aus Sicht des Arbeitskreises, auch deutlich mehr unternehmen. Neben den nicht mehr benötigten Flächen auf dem Osthofenfriedhof gäbe es nach Meinung der Arbeitskreismitglieder bestimmt weitere Flächen, die sich für Baumpflanzungen in der Stadt eigenen: bspw. Reserveflächen auf anderen Friedhöfen und auf städtischen Flächen, die landwirtschaftlich genutzt werden und  die für Blühstreifen oder Heckenpflanzungen geeignet wären. Welche das sein könnten, will der Arbeitskreis mit der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) und den Kommunalen Betrieben der Stadt (KBS) besprechen. Zudem lohne auch der Blick in die Ortsteile. An vielen Feldwegen seien im Laufe der Zeit die natürlichen Hecken aus Bäumen, Sträuchern und Büschen verschwunden. Sie haben früher die Landschaft geprägt, boten Schutz für viele Tiere und sind der modernen Bewirtschaftung nach und nach zum Opfer gefallen.

Die von den Grünen und der CDU eingebrachten Vorschläge sieht die BG-Junges Soest als erste Vorschläge, die weiterverfolgt werden sollten: Die Idee, das Höhenfeuerwerk zur Allerheiligenkirmes durch eine Laser-Show zu ersetzen, würde die Fraktion genauso mittragen wie weitere Verbesserungen für den Radverkehr. Der Arbeitskreis erinnerte an die alte Forderung der BG, überdachte Fahrradabstellplätze vor dem Bahnhof zu schaffen. Auch an anderen Plätzen in der Altstadt fehlten ausreichende und gescheite Fahrradständer.

Die Fraktion BG-Junges Soest hatte vor der Sommerpause erste Vorschläge für mehr Klimaschutz in Soest öffentlich gemacht, die nun fortlaufend ergänzt und konkretisiert werden. Zwar wurde über den Begriff „Klimanotstand“ in der nachfolgenden Ratssitzung keine Einigung erzielt und u.a. auch von der BG-Junges Soest abgelehnt; darüber, dass mehr als bislang für den Klimaschutz getan werden muss, besteht in der Fraktion jedoch Einigkeit. Ein Klima-Arbeitskreis wurde ins Leben gerufen, der regelmäßig tagt. In der Fraktion BG-Junges Soest ist das Thema Klimaschutz jetzt fester Bestandteil jeder Fraktionssitzung. Dort werden konkrete Anträge beschlossen und Rückmeldungen aus Ausschüssen und der Verwaltung besprochen.

 
Über die BG in Soest und im Kreis
Die Bürgergemeinschaft Soest ist ein Zusammenschluss parteiunabhängiger und nach demokratischen Grundsätzen gewählter Bürgerinnen und Bürger, die auf kommunaler Ebene (Gemeinde, Stadt, Kreis) als Verein bürgernahe politische Arbeit leisten. Als unabhängige Wählergemeinschaft entscheidet sie – im Gegensatz zu den klassischen Parteien - frei von Weisungen und Programmen eines Landes- oder Bundesverbandes und orientieren sich allein am Wohl ihrer Stadt und Gemeinde.
Die BG Soest wurde 1959 von Soester Bürgern gegründet. Sie ist damit eine der ältesten unabhängigen Wählergemeinschaften in NRW und war Jahrzehnte drittstärkste Fraktion im Soester Rat. Im Kreis Soest gibt es die Kreis-BG, die Politik im Kreis mitbestimmt sowie 13 BG-Ortsvereine, die in Gemeinde- oder Stadträten vertreten sind. Alle präsentieren sich in einem einheitlichen Blau mit weißer Schrift. Die BG ist keine Partei im klassischen Sinne, sondern ein Verein, in dem sich alle Bürgerinnen und Bürger politisch engagieren können, ohne einer Partei anzugehören. Sie finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und durch die Sitzungsgelder, die von den Fraktionsmitgliedern zurück in die Vereinskasse fließen. Die Bürgergemeinschaft versteht sich seit vielen Jahren als kritische Alternative zu den etablierten Parteien. Die BG verfolgt ihre Ziele zum Wohl der gesamten Bürgerschaft auf dem Boden des Grundgesetzes; politischen Radikalismus lehnt sie ab. Die BG macht Politik - offen, unabhängig, bürgernah. Mehr unter: www.bg-soest.de und www.bg-kreis-soest.de.
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Die Wählergemeinschaft Junges Soest wurde 2014 gegründet. Sie gewann auf Anhieb zwei Ratssitze und ist seitdem in der Kommunalpolitik in Soest aktiv. Der Verein hat das Ziel, jüngere Bürgerinnen und Bürger in der Soester Politik zu vertreten und versteht sich als moderne Alternative zu den etablierten Parteien und in der Regel älteren Politikern.

Über die Zusammenarbeit BG und Junges Soest

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