Kress und der Eingang Nord - Soest ist nicht Berlin

 

Kress Hintereingang, Stiftstraße Soest

Leserbrief Michael Gröschler +++

Soest, 17. Oktober 2018. 

Die BG wird von den getroffenen Vereinbarungen nicht abweichen. Der Hintereingang sollte eigentlich Zugang auch vom Parkhaus am Bahnhof ermöglichen.

Soest ist nicht Berlin und der liebe Gott wohnt noch immer im Himmel. Zu glauben, man könne hier Tatsachen schaffen und dann am Ende mit einem faulen Kompromiss seine Ziele erreichen wird nicht in Erfüllung gehen. Der städtebauliche Vertrag ist in gegenseitigem Einvernehmen geschlossen worden und der Eingang Nord war ein wesentlicher Bestandteil. Ohne diese Zusage hätte die BG dem Vertrag nicht zugestimmt. Da stehen wir beim Bürger, und speziell den Anwohnern in der Nachbarschaft, im Wort. Die Stadt Soest ist hier bereits in Vorleistung getreten und hat das Parkhaus am Bahnhof komplett renoviert. Es ist auf jeden Fall den Versuch wert, ob diese Zuwegung zum MMC von den Kunden angenommen wird. Dass der zusätzliche Eingang die Kosten steigern würde war bereits bei Vertragsabschluss beiden Seiten bewusst. Der Weg zwischen Parkhaus und MMC ist gewiss verbesserungswürdig aber auch nicht so schlecht, dass man hier niemanden durchlassen könnte. Warum spricht man hier nicht mit Politik und Verwaltung, um Verbesserungen zu erzielen. Diese müssen natürlich altstadtverträglich und bezahlbar sein. Die Menschen in diesem Viertel in gewisse Schubladen zu stecken ist eines der schlechtesten Argumente gegen den Eingang Nord. Wenn Politik und Verwaltung hier umkippen, würde sie unglaubwürdig. Politik hat die Aufgabe, zwischen unterschiedlichen Wünschen und Zielen zu vermitteln, so dass alle damit leben können.

Hintergrund ist das Schreiben von Kress an die Stadtverwaltung, in dem der Unternehmer argumentiert, das Umfeld des Nordeingangs sei „sehr ungepflegt“ und „zum Teil asozial“.

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